Disneys „Aladdin“ Teaser Trailer ist da!

2019 zündet Disney ein Remake-Feuerwerk, dass seinesgleichen sucht! Nicht nur Dumbo von Tim Burton erscheint hierzulande im April in den deutschen Kinos, sondern gleich einen Monat später fliegt Aladdin auf seinem Teppich über die hiesigen Kinoleinwände! Guy Ritchie inszeniert das morgenländische Märchen und präsentiert uns heute einen ersten Einblick!

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Szenenbild aus dem Disney-Film „Aladdin“ | © The Walt Disney Company

Die Schöne und das Biest (2017) war der erste Klassiker aus der berühmten Renaissance-Epoche der 90er, den Disney als Realverfilmung adaptierte. Nun folgen gleich zwei weitere Titel: Aladdin und Der König der Löwen. 2020 wird dann noch Mulan ihren Kampf gegen die Geschlechterrollen führen und in den Krieg für ihren Vater ziehen. Doch zunächst erwartet uns das Musical-Abenteuer aus dem Orient mit dem charismatischen Straßendieb Aladdin. Interessanterweise war Aladdin zunächst nicht als nächste Realverfilmung geplant, sondern ein Prequel namens Genies, welches die Vorgeschichte des Dschinnis erzählen soll und zeigt wie er in die Lampe kam. Der Film sollte dann direkt auf den Aladdin-Realfilm vorbereiten. Inzwischen wurden die Pläne dafür jedoch fallen gelassen. Doch inwieweit bleibt die Neuverfilmung dem Original treu? Klar ist, dass Guy Ritchie mitteilte nicht den klassischen Musical-Regeln folgen zu wollen, sondern neue Wege zu gehen. Was dies genau bedeutet, müssen wir noch abwarten. Nichtsdestotrotz dürfen Disney-Fans aufatmen, denn die von uns geliebten Lieder wie zum Beispiel „In meiner Welt“ werden definitiv mit von der Partie sein.

Ob uns der erste Teaser Trailer schon mehr über potentielle Änderungen vermittelt, könnt ihr im folgenden Video selber herausfinden…

Den meisten unter uns Disney-Liebhabern sollte die zugrundeliegende Geschichte des Erfolgsklassikers aus dem Hause Disney bereits bekannt sein. Der gutherzige Straßendieb Aladdin (Mena Massoud) gelangt über schicksalhafte Umwege in die Hände des Großwesirs Dschafar (Marwan Kenzari), der ihm darum bietet eine gewisse Öllampe aus einer geheimnisvollen Höhle zu holen und ihm im Gegenzug unzählige Schätze als Belohnung anbietet, wodurch ihm die Möglichkeit geboten wäre Prinzessin Jasmin von Agrabah (Naomi Scott) um ihre Hand anzuhalten. Doch in der Öllampe schlummert eine seit Jahrhunderten schlafende und mächtige Gestalt, ein Dschinni (Will Smith). Wem sich der Dschinni offenbart, dem stehen drei Wünsche zur Verfügung, die bereitwillig erfüllt werden. Doch damit beginnt erst das Dilemma und es kommt zu ereignisreichen Irrungen und Wirrungen, die begleitet von Musik und Gesang sowie Action diesen Film zu einem der beliebtesten Erzählungen aus dem Hause Disney machen.

Inwieweit es dabei zu Änderungen kommen wird, bleibt noch abzuwarten. Folgt Disney seiner alten Strategie, so wird damit zu rechnen sein, dass alle Rollen, vor allem die Hintergrundgeschichten der Hauptcharaktere, ausgebaut werden wie schon in allen bisherigen Remakes. Das Team hinter der Musik vertont nicht nur die Originalmusik von Alan Menken neu, welcher natürlich auch hier ausschließlich für dessen Neuinterpretation zuständig ist, sondern es wird gleich neue Lieder geben, die unter anderem aus der Feder von Pasek and Paul stammen und für Jasmin und Aladdin komponiert wurden. Interessant wird es sein, ob die Darsteller ihre Lieder selber singen werden, denn Disney legt bekanntlich sehr viel Wert darauf, dass die Schauspieler ihre Songs selber singen können.

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Szenenbild aus dem Disney-Film „Aladdin“ | © The Walt Disney Company

Während der Dreharbeiten wurde auch Aladdin nicht von Kontroversen verschont. So erhielt das Projekt zunächst Kritik für die Entscheidung einen neuen Prinzen namens Prinz Anders (William Magnussen) in die Geschichte einzubinden, der ebenfalls an Prinzessin Jasmin interessiert ist. Folglich waren die Stimmen über potentielles „Whitewashing“ laut geworden, während das Studio ironischerweise weltweit nach ethnisch passenden Schauspielern gesucht hat. So sorgte die Wahl der britisch-indischen Schauspielerin Naomi Scott für Furore, da diese nicht arabischer Herkunft sei. Wobei anzumerken ist, dass einige Mitglieder des Casts sehr wohl arabischer bzw. iranischer Herkunft sind wie zum Beispiel Navid Negahban, der den Sultan verkörpern wird.

Doch damit nicht genug. Erst im Januar dieses Jahres wurde weltweit über den Sachverhalt berichtet, dass ethnisch nicht adäquate Statisten mit passendem braunen Make-up geschminkt wurden sind. Dies sorgte für die extremste Gegenreaktion nicht nur bei Fans. So fand der Vorwurf viel Anklang man hätte sich nicht genügend Mühe gegeben afrikanisch-arabische Statisten zu suchen, zumal Großbritannien (Drehort) viele Migranten gerade aus diesem geografischen Raum beheimatet. Disney sah sich diesmal sogar gezwungen darauf zu antworten:

„Diversity of our cast and background performers was a requirement and only in a handful of instances when it was a matter of specialty skills, safety and control (special effects rigs, stunt performers and handling of animals) were crew made up to blend in.“ — Disney

Trotz des Statements kann man weiterhin bezweifeln, dass sich ausreichend Zeit genommen wurde, passende Statisten zu finden. Jedoch sollte nicht der Eindruck erweckt werden, dass man als Statist nur rumstehen muss. Ein falscher Blick, Bewegung oder Mimik, die von der Kamera eingefangen wird, kann eine ganze Szene zerstören. Das hat schon mal dafür gesorgt, dass in manchen Filmen ganze Gesichter nachträglich am Computer bearbeitet werden mussten.

Nun haben wir allerdings den ersten Teaser. Natürlich wird man in einem Teaser nicht viel sehen können, doch bekommen wir einen ersten Eindruck von der riesigen Stadt Agrabah mit dem pompösen Palast in der Mitte und vor allem der verwunschenen Höhle, in der Aladdin neben vielen Schätzen die Wunderlampe findet. Dabei darf natürlich nicht die markante Stimme aus dem „Off“ wie schon in dem Animationsfilm fehlen, die neben der Musik direkt an die Vorlage erinnert. Zudem bestätigt der Teaser, dass Iago, Dschafars Papagei, auch im Film vorkommen wird Ich hoffe inständig, dass er im Film sprechen kann. Irgendwie vermittelt mir dieser Teaser, vor allem im Zusammenspiel mit der hier episch wirkenden Musik, einen Ausblick auf einen actionreichen Film. Dennoch habe ich auch Kritik: Warum lässt man Will Smith den Teaser auf Instagram groß ankündigen, wenn er noch nicht mal als Dschinni zu sehen ist? Zudem hat der Teaser zu Beginn nicht sofort an Aladdin erinnert. Und warum trägt Aladdin so saubere Kleidung? Ich bin erstmal auf einen ersten richtigen Trailer gespannt. Hoffentlich noch vor Weihnachten.

Kinostart: 23. Mai 2019

Weiter Infos: Original Cast | Englischer Teaser

Aladdin Teaser Poster
Poster zum Disney-Film „Aladdin“ | © The Walt Disney Company

Bilder/Grafiken/Videos: Disney, Disney Wiki, YouTube


Eure Meinung ist wichtig: Wie gefällt euch der erste Teaser? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!


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