Disneys „Mulan“ (2020) (Rezension)

Schon vor der Veröffentlichung von Mulan (2020) zeichnete sich am Horizont einer der meist gehassten Disney-Remakes ab. Die sukzessiv in die Öffentlichkeit gebrachten Änderungen als auch politische Äußerungen der Hauptdarstellerin Liu Yifei entzündeten einen globalen Boykott-Aufruf, nicht zuletzt verschärft durch die Veröffentlichungsstrategie den Film exklusiv auf Disney+ gegen eine Extragebühr zur Verfügung zu stellen und einer kritisierten Zeile im Abspann. Dieser Umstand schlägt sich auf viele Bewertungsportale durch negative Ratings nieder. Ohne die Wichtigkeit der Kontroversen unterminieren zu wollen, erfahrt ihr hier, ob der Film eine würdige Neuverfilmung ist. Eins vorweg: Der Film hat eine Chance verdient!

Szenenbild aus Disneys „MULAN“ | © 2019 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved

Die Geschichte einer Kämpferin

Viele unter euch werden die Geschichte rund um die Protagonistin Mulan aus der 90er-Jahre-Fassung von Disney kennen. In der nun veröffentlichten Neuauflage haben sich die Drehbuchautoren und die Regisseurin Niki Caro für eine neue, eigenständige Version entschieden, die sich in den Remake-Kanon neben Dumbo (2019) und Maleficent (2014) einreiht. Wie schon in der Trickfilm-Vorlage wächst Mulan in einer ländlichen Provinz auf und verfügt über ein erstaunliches Chi. Das Chi symbolisiert die inneren Kriegerfähigkeiten. Es ist gleichzeitig ein Symbol dafür, wie stark wir unser wahres „Ich“ nach außen hin tragen. Erst dann verfügen wir über unsere wahren Fertigkeiten. Mulans Chi wird durch die vorherrschenden gesellschaftlichen Erwartungen unterdrückt, nicht zuletzt durch ihre eigene Familie. Als ihr Vater erkennt, dass auch Mulan ihren Platz in Ehren der Familie einnehmen müsse, sieht sich das Kaiserreich eine Gefahr gegenüber. Der Nomade Böri Khan versucht mit einer Armee das Land an sich zu reißen. Daher muss aus jeder Familie ein Mann in die Armee eintreten und das Land gegen den Feind verteidigen. Mulan erkennt, dass ihr Vater nicht in Stande ist dies zu tun. Sie nimmt heimlich seinen Platz ein und verkleidet sich als Mann. Währenddessen wird sie stets von ihren Ahnen begleitet und bewacht, verkörpert in der Gestalt eines Phönix‘. Böri Khan kämpft jedoch an der Seite einer Hexe, die in der Geschichte eine wichtige Frauenfigur einnimmt. Zwei Frauenfiguren, die unterschiedlicher nicht sein könnten, oder?

Szenenbild aus Disneys „MULAN“ | © 2019 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved

Fehlendes Gespür für emotionale Tiefen

Wie bei allen Disney-Remakes neigt der Zuschauer zu Vergleichen. Mein Standpunkt diesbezüglich ist, dass ich eigenständige Versionen gegenüber 1:1 Remakes vorziehe. Umso mehr habe ich mich gefreut, als die Informationen nach und nach publik wurden, Disney wolle mit Mulan eine „erwachsenere“ Version ohne Gesang und den Sidekick Mushu produzieren. Nun mag bei einigen die Trickfilm-Version deutlich besser den Geschmack treffen, nichtsdestotrotz werden einige Fehler in der neuen Version ausgemerzt. Mulan verfügt von Beginn an erstaunliche Fertigkeiten, die sie regelmäßig mit einem Bambusstock trainiert. Ihre Stärke im Kampf gegen die Invasoren erscheint daher nicht mehr wie aus dem Nichts gegriffen. Zudem ist der Film deutlich kulturell authentischer. So gibt es zahlreiche Verweise auf die Ursprungsgeschichte – eine Ballade aus dem 5. Jahrhundert. Ein Beispiel ist eine Szene relativ zu Beginn des Films. Diese Szene stammt direkt aus der originalen chinesischen Folklore, in der Mulan sagt, sie könne nicht erkennen, ob die Kaninchen, die sie auf dem Feld sah, weiblich oder männlich waren. Es ist eine Metapher für ihr Innenleben und gleichzeitig eine Vision einer neuen Gesellschaft ohne zugewiesene Rollenverteilung. Denn Mulan wusste, dass sie so gut ist wie jeder Mann. Mulan war ihrer Zeit voraus. Die Eigenständigkeit des Films ist für mich ein Hauptgrund, diese Realverfilmung als gegenüber anderen positiv zu würdigen. Es sind die vielen kleinen Einzelheiten, die den Film für heutige Zeiten relevanter erscheinen lassen trotz der historischen Einordnung, die dennoch manchmal wie ein Schatten über den Film wiegt. Glücklicherweise wagt der Film durch den Eibau einer weiteren tollen Frauenfigur eine Abstraktion über Rollenverteilung, die erst eine universelle Deutung erlaubt. Die Armee stellt ein Extrem dar, in dem sich dieses festgefahrene Frauenbild exemplarisch versinnbildlichen lässt. Der Film konzentriert sich daher sehr stark auf die weibliche Perspektive, ohne jemals aufdringlich zu sein und ohne der männlichen Schöpfung etwas nehmen zu wollen.

„Ich bringe Ehre für das Haus“ — Hua Mulan

Demgegenüber stehen zahlreiche Szenen, deren Potenzial merkwürdigerweise nicht ausgeschöpft wurden. Eine Konsequenz ist, dass die Figuren dadurch im Laufe des Films merkwürdig distanziert wirken. Die Geschichte erweckt den Eindruck, nicht vollständig erzählt worden zu sein. Der erzählerisch schwache Wendepunkt manifestiert sich mit dem Beginn der auftretenden Dualität zwischen Mulan und Erwartung der Familie. Ab diesem Wendepunkt werden Emotionen teilweise schwerlich transportiert. So ist der Moment des letzten Gesprächs zwischen Mulan und ihrem Vater einerseits sehr ergreifend und gefühlvoll verfilmt und auf der anderen Seite ist die Szene, als Mulan die Familie verlässt, unnatürlich kurz. Solche Situationen finden sich immer wieder in dem Film. Es entsteht geradezu ein Ungleichgewicht zwischen Charakterentwicklung, die sowieso kaum vorhanden ist, und emotionale Tiefe. Diese Diskrepanz lässt den Zuschauer fragwürdig zurück. Gelöst werden diese Probleme durch eine Erzählstimme, die jedoch die Bogen nicht glätten kann. Als Mulan endlich ihr wahres „Ich“ akzeptiert, wird es bildgewaltig und eindrucksvoll sowie an sich nachvollziehbar inszeniert. Dennoch erscheint der Moment überhastet und wie aus der Luft gegriffen. Tatsächlich hätte der Film 15 Minuten mehr Laufzeit verdient gewahrt. Dann wäre meine Bewertung wahrscheinlich noch besser ausgefallen. Mit der so abgelieferten Version, wirkt man halt das Zuschauer nur noch wie „ein“ Zuschauer. Man schaut dem Kostüm- und Actionfest zu und man verlässt das Kino oder Sofa gut unterhalten, ohne wirklich berührt zu werden. Wenn der Film es nicht schafft, das Publikum emotional abzuholen, ist jeglicher Charakteraufbau obsolet. Es könnte auch eine Schwäche sein, dass der Film zu sehr von einem zu hohem Bekanntheitsgrad der Geschichte ausgeht und daher auf sinnliche und tiefgründige Momente verzichtet, die einigen Figuren, vor allem der Hauptfigur, mehr Dimensionen verleihen würde.

Szenenbild aus Disneys „MULAN“ | © 2019 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved

Tolle Kinematografie und actionreichen Szenen

Natürlich sind alle Disney Realverfilmung hochwertig und wunderschön verfilmt. Die gebürtige Neuseeländerin Niki Caro wählte hauptsächlich dieses vielfältige Land als Drehort für atemberaubende Aufnahmen, die wir spätestens seit den Herr der Ringe Verfilmungen kennen. Chinesische Landschaften wurden lediglich ohne Schauspieler und in das Natur-Portfolio mit aufgenommen. Daneben gibt es eindrucksvolle Sequenzen, wie zu Beginn ein Soldat die Stufen des chinesischen Kaiserpalastes verlässt und die Kamera sich allmählich entfernt. Eine Szene, die sich in meine Erinnerung eingebrannt hat, weil sie bildlich so stark und geradezu kunstvoll umgesetzt und als Metapher zu verstehen ist. Der Abstieg der Stufen bedeutet einerseits den Niedergang der einen Seite und den Aufstieg der anderen. Als Mulan die Treppen empor steigt, erklimmt sie als Frau die festgefahrene gesellschaftliche Ordnung. Der gesamte Film steht in der Dualität zwischen Mann und Frau, dessen Gleichgewicht es gilt neu auszuloten. Diese Auslotung findet seine Bedeutung auch in der Bildsprache, die immer wieder zu entdecken sind. Ein weiterer emotionaler und bildgewaltiger Moment findet sich im Trainingslager. Als Mulan endlich ihr verborgenes Chi teilweise zulässt, wächst sie über sich hinaus und erklimmt als erste den Berg vor allen anderen Soldaten. Während dieser langen Sequenz (glücklicherweise hat sich der Film hier mal Zeit genommen) hören wir eine instrumentale Version von „Wer bin ich“ (englische Version „Reflection“). Die gesamte Sequenz gehört mit zu meinen Lieblingsmomenten in dem Film. Apropos Filmmusik: Sie ist wundervoll! Wer jedoch manchmal ganz genau hinhört, wird merken dass es sich um den selben Komponisten von Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia (2005) handelt, Harry Greyson-Williams.

„Vier Unzen können Tausend Pfund bewegen“ — Unteroffizier Qiang

Die schon aus dem Trickfilm actionreiche Szene des Kampfes gegen die Hunnen im Gebirge findet sich auch in der Realverfilmung wieder. Tatsächlich erweist sie sich nicht als ganz so episch wie im Trickfilm. Sie ist dennoch sehr und gut geschickt umgesetzt. Doch fehlt ihr die Dramaturgie, vor allem als Mulan in Gestalt ihres wahren „Ichs“ die Armee verlassen muss. Dieses Phänomen durchzieht den Film immer wieder. Einerseits hat er seine wirklich starken Momente und andererseits verkennt er andere Szenen mit großen Potenzial. Vielmehr wird dem Zuschauer erzählt, warum es sich gerade um denkwürdige und dramatische Auswirkungen handelt. Aber Gefühle kommen dabei gerade nicht auf. So ist es auch mit den vielen Kampfszenen. Ja, es gibt einige Kampfszenen, die auch Tote fordert. Die Kampfszenen sind seht gut choreografiert und mit einigen Kameraideen ausgestattet, die an eine Hommage an das chinesische Kino zu verstehen sind. Wer weniger Kontaktpunkte mit diesem Kino in der Vergangenheit hatte, wird einige Kampfszenen als künstlich empfinden. Leider macht der Film auch hier wieder gravierende Fehler: Alle Kampfszenen sind entweder sehr schnell geschnitten oder einfach zu kurz. Tatsächlich wurde der Film nochmal „stark“ gekürzt, was sich vor allem solchen Momenten andeutet.

Szenenbild aus Disneys „MULAN“ | © 2019 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved

Spannende Yin und Yang Beziehung

Die schauspielerischen Leistungen sind sehr solide, wobei keine denkwürdigen Akzente ausfindig zu machen sind. Liu Yifei ist als Mulan sehr gut besetzt. Vor allem gefällt sie mir im ersten Drittel des Films. Je mehr der Film in seiner Handlung fortschreitet, desto distanzierter wirkt die Schauspielerin auf mich, wodurch einige emotionale Momente weniger gut transportiert werden. Leider verleiht sie ihrer Rolle sehr selten bis gar keine ausdrucksstarke Mimik. Schwergewichte wie Donnie Yen als Kommandeur oder Jet Li als Kaiser können zwar in ihren Rollen glänzen, doch sind deren Leinwandzeit extrem begrenzt. Sie sind halt einfach da und machen nichts falsch. Fraglich ist auch die Rolle der Schwester von Mulan. Sie gibt der Familie zwar eine größere und lebendigere Dimension, dennoch besteht ihre einzige Aufgabe in dem Film darin, eine wichtige Szene bei der Heiratsvermittlerin zum Wendepunkt zu bringen. Hier hätte den Drehbuchautoren definitiv ein besserer Ausweg einfallen können. Jason Scott Lee als der Bösewicht Böri Khan spielt seine Rolle hervorragend. Sein durch Narben gezeichnetes Aussehen bildet den Verbindungspunkt seiner kriegerischen Vergangenheit und der üblen Aura sowie des Charakters eines Antagonisten.

„Loyal, mutig, wahrhaftig“

Das Herz des Films sind gewiss die beiden Frauenfiguren des Films. Einerseits verkörpert durch die Protagonistin Mulan und der Hexe Xianniang, gespielt von Li Gong. Ich bin gerade zu froh, dass Disney die neue Figur in die Geschichte eingebaut hat. Sie verleiht dem Film deutlich mehr Tiefe und Dramaturgie als die Trickfilm-Variante jemals erlebte. Die 90er Version lebt von einigen starken Momenten, doch wirken die Figuren oftmals eindimensional. Der schwerwiegende Bedeutung von Mulans Vorhaben, wird durch eine weitere weibliche Figur untermauert. Die Konnektivität der beiden Figuren wird in dem Film beeindruckend aufgebaut. Die Hexe ist geradezu als Spiegel zu verstehen und sogt dementsprechend für meine Lieblingszene in dem Film. Li Gong ist in ihrer Rolle einfach fabelhaft besetzt. Ich hätte ihr noch viel mehr Leinwandpräsenz gegeben. Sie ist für mich tatsächlich mit das interessante in dem ganzen Film. Leider erfahren nur zu wenig über ihre Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die es wert ist, zu ergründen. Xianniang verkörpert den Kampf etwas viel größerem. Stolpert Mulan mehr oder weniger in den Kampf für den Feminismus, ohne jemals wirklich aktiv feministisch zu agieren, so ist es Xianniang, die vermutlich pro-aktiv in der Geschichte handelt, auch wenn die Mittel fragwürdig sind. Und doch eint die beiden Charaktere so viel. Sie bilden eine wechselwirkende Beziehung, die ein und dasselbe möchten. Eine Yin und Yang Beziehung. In ihr manifestiert sich die starke Botschaft des Film: Erst, wenn du dein wahres Ich zum Vorschein bringst, kannst du nur die beste Version deiner selbst sein. Erst dann entfaltet sich dein Chi vollständig. Dafür lohnt es sich zu kämpfen. Ohne die Hexe Xianniang wäre der Film nur halb so gut.

Szenenbild aus Disneys „MULAN“ | © 2019 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved

Wie bei allen Remakes überzeugen Sets und Kostüme

Die Sets und Kostüme sind wirklich schön inszeniert und erwecken ein authentisches Feeling zum damaligen Reich der Mitte. Die Liebe zum Detail zu Kostüm und Bild war für Disney noch nie ein Fremdwort, so auch hier nicht. Bei einem geschätzten Budget von über 200 bis 250 Millionen US-Dollar darf dies auch erwartet werden. Wobei ich mich manchmal frage, wo das Geld geblieben ist. Teilweise kann ich nicht erkennen, wo genau das Budget hingeflossen ist. Das CGI ist auf hohem Niveau, und doch gibt es Szenen in den es hätte besser sein können. Zudem sprüht der Film nicht wie andere Fantasy-Filme von einem CGI-Feuerwerk. Entweder sind viele teure Szenen dem Schnitt zum Opfer gefallen, oder ich kann mir das große Budget einfach nicht erklären. Weiterhin hat mir vor allem die Farbpalette des Films gefallen. Dabei ist rot eine sehr prominente Farbe und symbolisiert die Kampfkraft der Armee und die Willensstärke von Mulan gleichermaßen. Den Kostümbildnern ist eine hervorragende Leistung gelungen, die gesellschaftliche Normen durch authentische und traditionelle Kostüme zu verkörpern und gleichzeitig diese durch Mulans leichte und wenige als Korsett erscheinende Kleidung aufzubrechen. Hier macht Kino einfach Spaß. Es gibt so viel zu entdecken, wenn sich die Filmschaffenden wie hier Mühe geben. Dennoch darf letztendlich hinterfragt werden, warum Disney zahlreiche Änderungen rund um die Figuren vorgenommen hat. Da scheint es beinahe nur ein Alibi zu sein, sich der Ursprungsgeschichte annähern zu wollen. Es darf nicht vergessen werden, dass der Trickfilm in China extrem negativ aufgenommen wurde. Mit der Realverfilmung wollte Disney unbedingt das chinesische Publikum an den Kinokassen überzeugen und für ordentlichen Umsatz sorgen. Auf diese Weise wird uns eine neue Version ohne Albereien spendiert. Nur zu welchem Preis? Diesen Preis bekommt vor allem Disney zu spüren…

Fazit

Mulan versucht den Spagat zwischen Feminismus und einem vom Patriarchat geprägten Patriotismus und scheitert kläglich. Die wenig expressiven Frauenfiguren können nicht darüber hinwegtäuschen, dass am Ende der Spagat mehr oder weniger zugunsten des Patriarchats endet. Der Film versteckt sich hinter der historischen Einordnung der Ursprungsgeschichte, wirkt dadurch „ungewollt“ politisch und schenkt dem heutigen China eine fragwürdige Liebeserklärung. Vernachlässigt man diese negativen Aspekte und die verschenkten Potenziale zahlreicher bedeutender Szenen, so überzeugt der Film hauptsächlich durch seine zwei weiblichen Yin und Yang Figuren und ihrer inhärenten feministischen Botschaft, die gleichzeitig gender-neutral zu verstehen ist. Kein popkulturelles und progressives Disney-Feuerwerk wie in der Trickfilm-Version, sondern ein selbstbewusstes, vor allem eigenständiges und mit kurzweiliger Action geladenes Remake.

Spieldauer: 115 Minuten | FSK: 12

Weitere Infos: Original Cast | Deutsche Synchronsprecher | Trailer

Bilder/Grafiken: Stehni’s Blog, Disney


Wie hat euch die Realverfilmung gefallen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!


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Ein Kommentar zu „Disneys „Mulan“ (2020) (Rezension)

  1. Ich habe mir den Film nach langem Überlegen dann doch bei Disney+ gegönnt und muss leider sagen, dass sich das Geld für mich nicht gelohnt hat.
    Es ist durchaus kein schlechter Film, er hat auch wirklich ein paar sehr schöne Ideen, wie die Figur der Hexe.
    Aber mich hat der Film leider auch nicht berührt. Es wirkt teilweise sogar so, als ob gewisse Szenen beim Testpublikum nicht angekommen sind und dann neu geschnitten wurde, wodurch der Film teils zerstückelt wirkt (nur eine Vermutung). An diesem Problem litt zumindest Artemis Fowl sehr stark.
    Zudem habe ich mich den ganzen Film über gefragt was daran noch „Disney‘s“ Mulan ist. Bis auf die geringfügige Nutzung bekannter Melodien hatte dieser Film einfach überhaupt keine Disney-Magie.
    Man muss ja keine 1:1 Kopie des Zeichentrickfilms machen, aber ein bisschen mehr „Disney“ hätte es schon sein dürfen.
    So hätte der Film auch von jedem x-beliebigen Studio stammen können.

    Als Film nicht schlecht, als Disney-Film eine verpasste Chance. Schade…

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